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Psychotherapie ist ein Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Problemen und Leidenszuständen. Zweck einer Psychotherapie ist seelisches Leid und seelisch bedingte körperliche Beschwerden zu heilen oder zu lindern, in Lebenskrisen zu helfen, problematische Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern sowie die persönliche Entwicklung, Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Die Psychotherapie hilft, die Lebensqualität zurückzugewinnen.

 

Eine Psychotherapie kann unter anderem bei folgenden Problemen sinnvoll sein:

  • Ängste, die die Lebensqualität einschränken

  • Sorgen und belastende Gedanken

  • Depressionen

  • Stress, Ärger, Burn-Out

  • Probleme in der Partnerschaft, in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Schule

  • Einschränkung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein

  • Schmerzen und Chronische Erkrankungen

  • Psychosomatische Erkrankungen (Krankheiten, die mit ungelösten und belastenden psychischen Problemen zusammenhängen)

  • Funktionelle Störungen (wiederkehrende Beschwerden ohne erkennbare organische Ursache)

  • Belastende Lebenssituationen und Lebenskrisen

  • Traumatische Erlebnisse

 
 

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Psychotherapierichtung, die wissenschaftlich fundiert ist und ihre Behandlungsmethoden auf Erkenntnisse unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche stützt (z.B. Psychologie, Medizin, Neurowissenschaften, Sozialwissenschaften); Diese Form der Therapie hat sich als sehr wirksam erwiesen und ist die erste Wahl für die Behandlung zahlreicher psychischer Probleme und Störungen.

Die psychotherapeutische Behandlung mit KVT zielt darauf ab, psychisches und emotionales Leiden zu lindern. Das wird durch eine Veränderung der kontraproduktiven mentalen und emotionalen Muster sowie des problematischen Verhaltens erreicht. Es handelt sich um eine Therapie, die in der Regel von kurzer bis mittlerer Dauer ist. Das hängt jedoch von der Art des Problems, den vorhandenen Ressourcen der Person und dem Grad der Chronifizierung der Symptome ab (also wie lange man an den Symptomen leidet).

Die Verhaltenstherapie ist hauptsächlich gegenwartsbezogen. Das bedeutet, sie beschäftigt sich mit den Gedanken und Gefühlen im Hier und Jetzt. Das Hauptziel ist die Lösung des gegenwärtigen Leidens und der Schwierigkeiten, die die Person in der aktuellen Phase ihres Lebens erlebt. Die therapeutische Arbeit befasst sich aber auch mit vergangenen Erfahrungen und Lebensereignissen, die als nützliche Informationsquellen über die Entstehung, Entwicklung und Aufrechterhaltung der Symptome und Probleme fungieren.

Unsere emotionalen, mentalen und verhaltensbezogenen Reaktionen werden durch die Art und Weise bestimmt, wie wir eine Situation interpretieren. Das heißt, durch die Bedeutung, die wir persönlich einem Geschehen zuschreiben. Was man denkt, fühlt und tut wird je nach unserer individuellen Sicht der Dinge beeinflusst.

Erstes Ziel der Therapie ist es zu erkennen, welche Gedanken, Muster, Verhaltensweisen und Gefühle für uns nicht hilfreich, schmerzhaft oder schädlich sind. Diese werden dann bearbeitet, mit dem Ziel, sie besser zu verstehen, zu integrieren und zu modifizieren, um schließlich die optimale Funktionsfähigkeit und Wohlbefinden zurückzuerlangen.

Die Kognitive Verhaltenstherapie besteht nicht nur aus Gesprächen, sondern bedient sich auch einer Reihe spezifischer Techniken, wie z.B.: Assertivitätstraining (Selbstwirksamkeit), Skills Training, Training emotionaler Kompetenzen, Entspannungsübungen, Achtsamkeit - Mindfulness, EMDR, Exposition und Konfrontation, Tagebücher, Arbeitsblätter usw. Diese Techniken helfen, Gedanken und schmerzhafte emotionale Zustände sowie problematische Verhaltensweisen besser zu managen und zu ändern. Die angewandten Methoden variieren je nach Art des Problems und sind immer auf die spezifischen Bedürfnisse und Ressourcen der Patientinnen und Patienten zugeschnitten.